Wir setzen auf Medien

Kindheit heute ist Medienkindheit. Kinder wachsen in einer Weit elektronischer Medien auf, die nicht nur ihr Leben im Alltag immer mehr beeinflusst, sondern auch ihre zukünftige Berufswelt. Das Internet von heute und die damit verbundenen Möglichkeiten werden in absehbarer Zeit so normal sein wie Fernsehen und Telefon. Das Wohnzimmer wird zum Multimediazentrum. Mit Handys kann man Musik hören, Fotos machen, Filme verschicken, spielen, nicht nur telefonieren. MP-3-Player sind in die Ohren der meisten Schülerinnen und Schüler gestöpselt. 


Auf den Umgang mit den Geräten und Medien  müssen unsere Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden. Sie müssen sich selbstständig und eigenverantwortlich mit Internet-Angeboten auseinandersetzen können, sei es beim Surfen, beim Nutzen von Dienstleistungen oder beim Einkaufen. Eine projektorientierte Auseinandersetzung soll in allen Altersstufen erfolgen, damit aus unstrukturierten Informationen persönlich anwendbares und bedeutsames Wissen wird. Die neuen Medien haben wie die sogenannten alten (so Buch und Zeitung) Stärken und Schwächen. Sie können unseren Erfahrungshorizont erweitern, Probleme veranschaulichen, uns mit anderen Lebens- und Denkweisen vertraut machen, auf andere Kulturen hinweisen, Identifikationsmöglichkeiten und Projektionsflächen für uns bieten. Sie können aber auch falsche Tatsachen vermitteln bzw. diese verkürzt wiedergeben, Dinge und Wissen vorenthalten, manipulieren, uns Zeit wegnehmen.Schule muss Möglichkeiten zur reflektierten Mediennutzung geben, d.h. auch bereit sein, Fernseher, DVD, Computerspiele, Gameboys, Handys kontrolliert zuzulassen. Denn erst dann bietet sich die Möglichkeit, produktiv und kreativ mit diesen Medien umzugehen und damit auch alternative Umgangsweisen aufzuzeigen. Gefahren (wie Werbe-Links, pornografische Werbung, Gewaltvideos) sind zu problematisieren.


Die Schule verfügt in den meisten Klassen über vernetzte PC´s. Ein gut ausgestatteter Computerraum mit 18 Arbeitsplätzen macht modernen Unterricht am PC möglich. Das Lernen, Arbeiten und Spielen am Computer ist in der Regel interaktiv. Entsprechend müssen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Erst das selbstständige praktische Erkunden führt zur Kompetenz. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig, so dass das Arbeiten und Spielen am Computer weit häufiger zur Team- und Gruppenarbeit führt, als man gemeinhin annimmt. Spezielle Lernprogramme in allen Leistungsfächern sind erprobt und werden umfassend eingesetzt. Förderstunden können individuell geplant werden. Die Lehrperson ist unterstützend und beratend tätig, um das Erkundete vertiefend anzuwenden und einzuüben.


Die Kinder und Jugendlichen unserer Schute gehen mit dem Computer und dem DVD-Player ganz selbstverständlich um. Viele sind genauso kompetent oder sogar kompetenter als die Erwachsenen. Das Besondere ist gerade für unsere Schülerinnen und Schüler, dass sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf besondere Weise wirken: Lehrerinnen und Lehrer lernen von ihnen.Die Nutzung des Computers ergibt sich insbesondere für das Lesen und Schreiben(lernen). Schülerinnen und Schüler, die, selbst wenn sie die eigentliche Technik sicher beherrschen, in ihrer Freizeit nicht lesen, werden durch den Computer zum Lesen „verführt". Das Lesen hat eine neue Qualität. Es wird mit motivierenden Spielen und Lernprogrammen in Verbindung gebracht. Das gleiche gilt für das Schreiben (Textverarbeitung) bspw. beim Versenden von E-Mails oder beim Chatten. 


Gleichzeitig wissen wir, welch bedeutsame Erlebnisse für Kinder und Jugendliche in Büchern stecken können und wie wichtig es ist, sich mit dem Lesen von Zeitungen und Zeitschriften vertraut zu machen. Die Lehrerinnen und Lehrer sehen es als ihre besondere Aufgabe an, den Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge zu Büchern und Printmedien zu öffnen. Dazu gehört das Vorlesen und die Teilnahme an Vorlesewettbewerben, das selbstständige Stöbern im Angebot des Leseraums oder der Klassenbibliothek, die Zusammenarbeit mit den Bücherhallen, aber auch die Aktion des Abendblattes, über Paten den Bezug einer Tageszeitung zu ermöglichen. 

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