Wir wollen Erlebnisschule sein

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule wohnen vor allem in sozialen und ökologischen Brennpunkten. Die unmittelbare Wohnumgebung vermittelt unseren Schülern wenig sinnvolle Freizeitaktivitäten. Die Wohnverhältnisse sind meistens sehr beengt. Hinzu kommt der Verlust des unmittelbaren Umgangs mit der Natur. Kind- bzw. jugendbezogene Angebote gibt es nur in eingeschränktem Maße (Häuser der Jugend etc.). Zudem erreichen sie - soweit überhaupt angeboten - nur einen Bruchteil unserer Schüler.

 

Unsere Schule hat in den letzten Schuljahren verstärkt versucht, auf die veränderten Lebens- und Lernbedingungen bzw. -bedürfnisse unserer Schüler einzugehen. Sowohl bei der Strukturierung und Rhythmisierung des Unterrichts, durch Offenen Unterricht, Projekttage und -wochen, bei der Schul(hof)gestaltung, bei den Nachmittagsangeboten, durch außerunterrichtliche Aktivitäten, bei Schul- und Klassenreisen usw. sind erlebnispädagogische Gesichtspunkte eingeflossen.

 

Elemente der „outward bound“-Pädagogik wie Herausforderung / Grenzziehung, Aktion / Reflexion bei natursportlichen und sozialen Aktivitäten, Rücksichtnahme, Gruppenselbststeuerung, Ernstsituation, Ermutigung / Stärkung des Selbstvertrauens sind dabei Leitgedanken. Körperliches Training (Fitness ) wird verbunden mit Projektlernen (genaues Wissen) , Durchführung von „Expeditionen“ (Abenteuer) , „Rettungsdienst“ (Verantwortung) und Geselligkeit (Miteinander). Unter diesem Gesichtspunkt beteiligten und beteiligen wir uns an Wettbewerben wie mehrmals erfolgreich um das Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

 

Wir wollen den Anteil erlebnispädagogischer Angebote an unserer Schule laufend erhöhen, um mehr und intensivere Erfahrungen mit allen Sinnen, mit der Natur sowie mit Materialien und Geräten, sammeln zu können.

Aktuell

Starke Schule

Training zur Stärkung der sozialen Kompetenz - Förderung durch die Hertie-Stiftung. Mehr…

Klasse Kochen

Schülerfilm „Ab in die Kiste“ als Beitrag zum KLASSE, KOCHEN!-Wettbewerb. Mehr…