Förderschulen unterstützen Schülerinnen und Schüler, die andere Lernwege benötigen. Der Unterricht ist stärker auf Anschaulichkeit ausgerichtet. Er verknüpft Denken und Handeln. Die Schule legt Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, mit den Bedingungen des Alltags heute und in der Zukunft gut zurecht zu kommen. Für die Schülerinnen und Schüler der Förderschule ist eine individuelle Unterstützung bei der Integration in das Arbeitsleben erforderlich.
Zentrales Element der Berufsvorbereitung sind Praxistage in Betrieben oder Einrichtungen. Die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler in den Betrieben machen, werden in den Unterricht
einbezogen. Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler in den „Ernstsituationen" oft andere Seiten ihrer Persönlichkeit zeigen können. Häufig führt das Erleben des „echten" Lebens
auch dazu, dass sie klarere Ziele für den schulischen Unterricht anstreben und sich stärker für das Lernen motivieren.